Carrom stammt entweder aus dem nordafrikanischen oder dem asiatischen Raum und hat in den 80er Jahren seinen Weg nach Europa gefunden, wo es sich wachsender Beliebtheit erfreut (weitere Informationen). Es erfordet ein hohes Maß an Geschick, Konzentration und taktischer Übersicht. Material und Spielweise ähneln dem Billard, wodurch auch die Bezeichnung "Fingerbillard" bzw. "Billard für Arme" aufkam. Gespielt wird auf einem quadratischen 74 x 74 cm großen Carrombrett mit 4 Ecklöchern und Hartholzbanden, sowie 19 flachen Holzscheiben (Carrom-men), davon 9 schwarze, 9 weiße und eine rote (Queen). Ziel des Spieles ist es, die Steine seiner Farbe mit Hilfe eines Schusssteins (Striker) in den Löchern zu versenken. Solange man eigene Carrom-men locht, ist man weiter am Zug. Der Striker wird dazu immer wieder auf 2 Abschusslinien der eigenen Tischseite platziert und mit den Fingern auf die Carrom-men geschnippt. Der Queen kommt sowohl im Spiel (Board) als auch in der Abrechnung eine besondere Bedeutung zu, denn sie muss während des Boards versenkt und direkt mit einem eigenem Carrom-men bestätigt werden, ansonsten wird sie immer wieder in der Tischmitte platziert.

Genauere Angaben zu Material und Spiel findet ihr hier, bzw. bei uns im Verein. Hier noch ein paar Tips.